JOHANN-PETER-ECKERMANN-REALSCHULE

WINSEN (LUHE)

Jahresaktion 2007

Mülltrennung

Seit Beginn des Jahres 2007 wird an unserer Schule der Müll getrennt gesammelt und entsorgt. Wir trennen den Abfall nach Restmüll, Altpapier und Verbundsstoffen. Die entsprechenden Abfallbehälter befinden sich in allen Klassenräumen, Fachräumen und in den Fluren. Da die Mülltrennung anfangs nicht reibungslos funktionierte, führten wir folgende Aktionen durch:

  • Wir entwickelten Hinweisschilder für die einzelnen Klassenräume.
  • Wir entwarfen Hinweisschilder für die Abfallbehälter in den Fluren.
  • Wir informierten unsere Mitschüler über die Mülltrennung.
  • Wir führten eine Umfrage zum Thema "Energiesparen" durch

 

Haussammlung

Die Umwelt-AG führte vom 3. bis zum 20. Juni 2007 im Namen der Deutschen Umwelthilfe eine Haus- und Straßensammlung durch. Schon allein bei der Haussammlung, bei der wir von Tür zu Tür gingen, nahmen wir rund 100 Euro ein. Insgesamt konnten wir 200,95 Euro einsammeln. Von dem Betrag sollen 70% an unsere Schule gehen, um damit ein Schulbiotop zu errichten. Die restlichen 30% sollen an die Deutsche Umwelthilfe gespendet werden, die uns in dieser Aktion auch mit notwendigen Sammelmaterialien unterstützte. Wir (die Umwelt-AG) haben vor, nächstes Jahr noch einmal so eine Aktion durchzuführen.

(Stephanie H., Ümeysa A.)

 

Jahresaktion 2009

Papier schöpfen

Jeder Deutsche verbraucht täglich im Schnitt 4130 Liter am Tag. Diesen persönlichen Wasserfußabdruck hat die Umweltstiftung WWF zum Weltwassertages am 22. März berechnet. Allein 4000 Liter beträgt der virtuelle Wasserverbrauch. Also Wasser, das zur Herstellung von Lebensmitteln und Produkten benötigt wird. "Allein in einem DIN-A4 Blatt steckten 10 Liter Wasser", so der Pressesprecher der Umweltstiftung WWF. Dies nahm die Umwelt-AG zum Anlass und schöpfte selbst Papier. Auch wenn es am Ende eine ziemliche Matscherei war, kamen die Schülerinnen und Schüler zu der Erkenntnis, dass die eigene Papierherstellung doch recht einfach, wesentlich umweltfreundlicher und eigentlich auch gar nicht so schwer ist. Hier für jeden Interessierten einmal die einzelnen Schritte zum Nachmachen:

  • Zunächst muss der Papierbrei herstellt werden. Dazu alte Zeitungen in kleine Stücke zerreißen und in einen Eimer füllen. Ein kleiner Tipp: Zeitungen ergeben einen Grauton, Toilettenpapier ein ganz weißes Papier. Das zerrissene Papier mit lauwarmem Wasser bedecken, umrühren und mindestens drei Tage lang stehen lassen. Je länger eingeweicht wird, desto besser lassen sich später die Papierfasern weiterverarbeiten.
  • Nun kommt der gebaute Schöpfrahmen zum Einsatz. Man taucht diesen in die Bütte, das Gefäß, in dem der Papierbrei mit viel Wasser (im Verhältnis 9:1) verdünnt wird. Nach kurzem Schwenken wird der Rahmen wieder waagerecht nach oben gehoben.
  • Man legt nun Filz oder ein Tuch auf den Rahmen und dreht diesen langsam um. Das Papier sollte sich nun vom Rahmen lösen, wenn nicht, ein wenig Druck hilft hier. Jetzt kann man immer Wechsel vorgehen: Filz oder Tuch, frische Lage Papier, Filz oder Tuch usw.
  • Jetzt heißt es ein letztes Mal warten und das Papier trocknen lassen. Sollte es soweit sein, kann man das Papier phantasievoll gestalten.