JOHANN-PETER-ECKERMANN-REALSCHULE

WINSEN (LUHE)

 

Allgemeines zur Berufsorientierung an unserer Schule

(Auszug aus dem schuleigenen Berufsorientierungskonzeptes)

 

Der Wirtschaftsunterricht an der Johann-Peter-Eckermann Realschule umfasst neben den vier großen Themenfeldern des Kerncurriculums (s. schuleigener Lehrplan) den Bereich der Berufsorientierung und Berufsfindung. Allerdings ist die Berufsorientierung eine Querschnittsaufgabe der ganzen Schule und ist Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrer und aller Fächer der Schule. Der Fachbereich Wirtschaft nimmt dabei eine koordinierende Funktion ein.

Die Vorbereitung der Schüler/innen auf eine begründete Berufswahlentscheidung ist eine grundlegende Voraussetzung, um den Eintritt der Jugendlichen in eine Ausbildung erfolgreich zu gestalten. Daher wird den Schülerinnen und Schülern eine individuelle Schwerpunktbildung in einem der Profile Fremdsprachen, Wirtschaft, Technik oder Gesundheit und Soziales ermöglicht.

Zur Ausbildungsreife gehören der Erwerb von Grundfähigkeiten und allgemeinen Kulturtechniken, eine altersgemäße Allgemeinbildung sowie die Entwicklung eines angemessenen Arbeits- und Sozialverhaltens. Die Schule kann die Vermittlung dieser Fähigkeiten nur in gemeinsamer Verantwortung mit den Erziehungsberechtigten und den gesellschaftlich relevanten Gruppen erfüllen (Unterstützung der Kammern, Wirtschaftsverbände, Betriebe und Bundesagentur für Arbeit). Der sich abzeichnende Fachkräftemangel wie auch die Sicherung der Ausbildungsreife erfordern in stärkerem Maße eine engere Kooperation zwischen Schulen, Wirtschafts-unternehmen und der Agentur für Arbeit.

Unsere Ausbildungsmesse soll in der Regel weiterhin alle zwei Jahre am letzten Freitag im Februar stattfinden. Es wird die Aufgabe der Schule sein, sich weitere verlässliche Partner aus der Wirtschaft zu suchen, um in einem überschaubaren Rahmen Kooperationen zu schließen. Dabei bieten sich auch kleinere Wirtschafts- und Handwerksunternehmen aus der Region an. Die Ausbildungsreife der Lehrstellenbewerber ist also der Schlüssel für die Sicherung des Fachkräftenachwuchses der Wirtschaft.

Des Weiteren bestehen etliche Kooperationsvereinbarungen zu verschiedenen Partner aus der Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen, damit unsere Schülerinnen und Schüler in einem stetigen Austausch mit Experten bleiben und ihnen schon früh einen Einblick in die Berufswelt ermöglicht wird. Sogenannte "soft skills" werden insbesondere über die sozialen Projekte und den Schulunterricht vermittelt und ausgebildet.

All dies führte letzt endlich zu der Zertifizierung "ProBerufsorientierung - Schule-Wirtschaft" im Schuljahr 2012/13.