JOHANN-PETER-ECKERMANN-REALSCHULE

WINSEN (LUHE)

Eindrücke, Erfahrungen, Fotos

Unser Aufenthalt in Le Pont de Claix (Frankreich) vom 15. - 30.3.2006 hat uns deutlich gemacht, dass die Sitten und Gebräuche in Deutschland und Frankreich teilweise sehr unterschiedlich sind.
Das Essen in Frankreich ist zum Beispiel vollkommen anders. Zu jeder Mahlzeit gibt es als Beilage Käse und Brot. Zu den Spezialitäten der Franzosen gehören unter anderem Froschschenkel.
Allgemein werden Kinder in Frankreich strenger erzogen, d.h. dass zum Beispiel die Kinder abends frühzeitig zu Hause sein müssen. Auch am Wochenende ist der Ausgang mit Freunden abends nicht lange erlaubt.
Die Schule ist im Gegensatz zu unserer eine Ganztagsschule. Die Schüler haben bis ca. 16:30 Uhr Unterricht. Mittags essen sie in der Schulkantine, wo sie bis zu einer bestimmten Zeit mit ihren Freunden speisen können.
Der Unterricht ist infolge des guten Verhältnisses von Lehrern und Schülern sehr locker. Die Schule ist sauber, ordentlich und wird mit Respekt behandelt. Auch das Verhältnis zwischen den einzelnen Schülern und Schülerinnen ist anders als bei uns. Sie sind nicht in Gruppen eingeteilt, sondern sie sind wie eine große Gemeinschaft. Es wird jeder gleich behandelt.
Die französischen Schüler sind von den wenigeren Unterrichtstunden bei uns begeistert. Außerdem finden sie es gut, dass es bei uns nicht so streng ist wie in Frankreich.
Mir hat es gut in Frankreich gefallen, trotz ein paar Dingen, die man nicht von zu Hause kennt; denn in Frankreich geht es ein wenig anders zu als in Deutschland.

(Talisa Mey, Kl. 9a, 22.5.2006)

 

 

Auch der Schulalltag in Le Pont de Claix

unterscheidet sich in mancher Hinsicht von unserem in Winsen.
Die Schule ist eine Ganztagsschule. Sie beginnt morgens um acht und endet nachmittags um fünf Uhr. Nach Schulbeginn wird das Schultor geschlossen, sodass niemand hinein kann.
Zu den Unterrichtsstunden bleiben die Lehrer in ihren Räumen und die Schüler wechseln jeweils dorthin. In den Pausen werden die Klassen abgeschlossen. Der Lehrer schließt dann zu Stundenbeginn den Klassenraum auf. Ohne Lehrer darf sich kein Schüler in einem Klassenraum aufhalten. In den großen Pausen darf auch nicht im Schulgebäude gewartet werden, sondern man muss auf den Pausenhof gehen. Auffällig war, dass die Klassenräume, obwohl es bei unserem Aufenthalt erst Mitte März war, sehr kalt waren. Ungewöhnlich war auch, dass die Zugangstüren zu den Toilettenräumen ausgehängt waren.
Mittags essen die meisten Schüler in der Schulkantine. Einige der Schüler, die neben der Schule wohnen, gehen zum Mittagessen aber nach Hause. Die Mittagspause dauert ab zwölf Uhr eineinhalb Stunden, was jedoch nicht heißt, dass man sich so lange in der Kantine aufhalten darf. Es wird rasch gegessen und dann hat man auf den Pausenhof zu gehen. In der Schule selber darf nicht gegessen werden.
Das Schulgebäude hat die Gestalt eines Schiffes und ist erst drei Jahre alt. Deshalb haben es die Schüler zu pflegen. Kaugummi ist strengstens verboten. Es gibt für jeden Schüler einen Spind. Schüler, die eine Freistunde haben, suchen dafür vorgesehene Räume auf, in denen sie aber absolut still sein müssen. Auch in der Bücherei muss still gearbeitet werden. Weiterhin besitzt die Schule einen Computerraum und eine Sporthalle.
Um etwas zu unternehmen, muss man mit dem Bus in die Stadt fahren, denn in Pont de Claix gibt es nicht viele Angebote. Doch der Kontakt zu den freundlichen französischen Gastgeberfamilien und zu unseren lustigen Freunden hat uns dafür mehr als entschädigt.

(Niklas Weichert, Tim Pahl, Sarah Domscheit, Kl. 9d, 29.5.2006)

 

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