JOHANN-PETER-ECKERMANN-REALSCHULE

WINSEN (LUHE)

Skifreizeit der Klasse 10b in Steibis (Allgäu) 

 

 

Seit 1987 fahren Klassen unserer Schule nach Steibis bei Oberstaufen zum Skilaufen. Stets gewährt uns Familie Kasper im Gasthof Hochbühl eine schöne Unterkunft.

Auch in diesem Jahr (Schuljahr 2005/06) entschieden sich unser Klassenlehrer, Herr Harringer, und Frau Michaelis-Stelter, mit uns in die Skifreizeit zu fahren. Am Donnerstag, dem 9. März 2006, starteten wir gegen 22:00 Uhr von der Schule aus mit einem Bus gen Allgäu. Nach ca. zehn Stunden Fahrt kamen wir an der Gondelbahn in Steibis an, von wo aus wir nach fünfzehnminütiger Gondelfahrt und anschließendem Fußmarsch unseren Gasthof erreichten. Dort wurden wir in Mehrbettzimmern untergebracht.

Am nächsten Morgen erhielten wir nach ausgiebigem Frühstück unsere Skischuhe, Ski und Liftkarten. Der Skiunterricht fand morgens von 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr und nachmittags von 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr statt. Punkt 12:00 Uhr war Mittagszeit; es gab viele energiereiche Gerichte, die wir für unsere sportlichen Aktivitäten auch benötigten. Am Anfang erlernten wir die Grundlagen des Skifahrens, später die richtige Kurventechnik, ''Bögli fahren". Wir fuhren abwechslungsreiche und auch gewagte Pisten.

Nach dem Skilaufen waren wir alle ziemlich erschöpft und machten oft den "Einkehrschwung" zu unserer Hütte Hochbühl. Abends spielten wir Karten, machten Gemeinschaftsspiele, knobelten, duschten, ruhten uns aus, lasen, erzählten miteinander, rodelten draußen oder schliefen. Ab 22:30 Uhr war Nachtruhe.

Am vorletzten Tag absolvierten wir unser Abschlussrennen, wobei wir die Piste im Slalomtorlauf herunterfahren mussten. Die Sieger wurden am Nachmittag geehrt (siehe Foto!): Stephan Kuchel bei den Jungen und Carolin Stüber bei den Mädchen. Am Abend feierten wir dann noch ein wenig mit unseren Skilehrern den Abschluss. Fünf Musikanten unterhielten uns dabei mit bayrischer Volksmusik.

Das Skifahren hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Am Anfang war es manchmal ganz schön beschwerlich, weil man dauernd hinfiel. Für die anderen war das immer eine amüsante Einlage, denn es ist für Unbeteiligte wirklich sehr lustig, wenn einer im Tiefschnee hinfällt und versinkt oder gegen eine Tanne fährt. Zum Schluss konnten aber alle ziemlich gut fahren.

Am Freitag, dem 17. März, kamen wir um 19:15 Uhr wieder in Winsen an - ein bisschen erschöpft, aber glücklich.